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o Wissen

Die internationale Wissensregion

Ströme der Welt

„Durch Göttingen fließen die Ströme der Welt“: Dieser Ausspruch von Theodor Heuss, des ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, charakterisiert den Genius der Wissenschaft als Markenzeichen der Region und damit die Exzellenz von Sektoren und Standorten. Gewerbe, Handel, Handwerk und Dienstleistungen profitieren von diesem Alleinstellungsmerkmal mittelbar und unmittelbar. Zahlreiche Nobelpreisträger sind mit der Göttinger Wissenschaftsgeschichte verbunden. Die Georg-August-Universität hat in der Zeit der Aufklärung als erste die Freiheit von Forschung und Lehre zum Leitprinzip erhoben und galt schon damals als führende europäische Elite-Hochschule. Die „Göttinger Sieben“ (1837) und das „Göttinger Atommanifest“ (1957) sind Beispiele des Wirkens kritischer Wissenschaftler.

In dieser Tradition nutzt die Universität in Kooperation mit ihren Partnern die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Schärfung des Profils als internationale Wissenschaftsregion. Die Universität Göttingen ist seit Oktober 2007 einzige Exzellenz-Universität Norddeutschlands. Die „Molekularphysiologie des Gehirns“ und „Biodiversitäts-Forschung“ stehen im Mittelpunkt der Göttinger Exzellenzinitiative. Geprägt wird die internationale Wissensregion aber nicht nur von der Universität Göttingen, sondern auch durch zahlreiche Max-Planck-Institute, andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie durch die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kultur (HAWK) und durch die Private Fachhochschule (PFH). Der räumliche Schwerpunkt liegt in Göttingen – in Lindau im Landkreis Northeim ist aber beispielsweise das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung angesiedelt.

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